Wespen im Sommer: Was Sie wirklich über die kleinen Untermieter wissen sollten

Im Juli erreichen Wespenvölker ihre größte Stärke
Kaum ein Insekt hat einen so schlechten Ruf wie die Wespe – dabei ist im Hochsommer meist
nur ein Bruchteil der Tiere überhaupt an unserer Kaffeetafel interessiert. Ein Blick auf die Fakten
lohnt sich.

Ein Volk auf dem Höhepunkt
Im Juli und August erreichen Wespenvölker ihre größte Ausdehnung: Ein einziges Nest kann
dann mehrere Tausend Tiere beherbergen. Kein Wunder also, dass genau in dieser Zeit die
meisten Begegnungen stattfinden – auf der Terrasse, beim Grillen, im Garten.

Nicht jede Wespe ist gleich
In Deutschland gibt es über 500 heimische Wespenarten. Die wenigsten davon interessieren
sich für Süßes oder Fleisch. Verantwortlich für den lästigen Ruf sind vor allem zwei Arten – die
Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Die meisten anderen Arten leben zurückgezogen und
sind für den Menschen kaum spürbar.

Nützlicher als gedacht
Wespen jagen aktiv andere Insekten wie Fliegen, Mücken und Raupen und leisten damit einen
wichtigen Beitrag zur natürlichen Schädlingsbekämpfung. Ohne sie hätten wir im Sommer
deutlich mehr mit anderen Plagegeistern zu kämpfen.

Richtiges Verhalten bei Begegnungen
Der beste Schutz ist Ruhe: Hektisches Wedeln oder Schlagen wird von der Wespe als Bedrohung
wahrgenommen und provoziert eher einen Stich als das Insekt selbst. Speisen und Getränke im
Freien am besten abdecken, und bei einem Nest in Hausnähe fachkundigen Rat einholen statt
selbst einzugreifen.

Dauerhafter Schutz für Ihr Zuhause
Wer Wespen, Mücken und Co. draußen halten möchte, ohne auf frische Luft zu verzichten, setzt
am besten auf passgenauen Insektenschutz. Individuell gefertigt für Ihre Fenster und Türen, hält
er zuverlässig fern, was draußen bleiben soll.