Mücken im Sommer – warum sie stechen und wie Sie sich schützen
Kaum steigen die Temperaturen, sind sie wieder da. Mücken gehören für viele Menschen zu den lästigsten Begleitern des Sommers – und das nicht ohne Grund. Doch was steckt eigentlich hinter dem Stich, und warum trifft es manche Menschen mehr als andere?
Nur die Weibchen stechen – und das hat einen Grund
Was viele nicht wissen: Männliche Mücken stechen gar nicht. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzensäften und Nektar. Nur die Weibchen stechen – und das nicht aus Bosheit, sondern aus biologischer Notwendigkeit. Sie benötigen das Protein aus dem Blut, um ihre Eier zu produzieren. Ein einziges Weibchen kann dabei mehrere hundert Eier legen.
Warum stechen Mücken manche Menschen mehr?
Das ist keine Einbildung. Mücken orientieren sich beim Auffinden ihrer „Opfer“ vor allem an drei Faktoren: Körperwärme, ausgeatmetem CO₂ und bestimmten Hautdüften. Menschen mit höherer Körpertemperatur, stärkerem Schwitzen oder bestimmten Blutgruppen – insbesondere Blutgruppe 0 – werden nachweislich häufiger gestochen. Auch Alkohol im Blut und Schwangerschaft erhöhen die Attraktivität für Mücken messbar.
Wo legen Mücken ihre Eier ab?
Mücken benötigen stehendes Wasser zur Eiablage – schon eine kleine Wasserpfütze, ein Blumentopf-Untersetzer oder eine Regentonnen ohne Abdeckung reichen aus. Im Saarland und in der Pfalz sind es besonders die feucht-warmen Sommerabende entlang von Saar, Glan und Nahe, die ideale Bedingungen für Mücken schaffen.
Frische Luft ja – Mücken nein
Gerade in den Abendstunden, wenn die Temperaturen sinken und es sich endlich lüften lässt, sind Mücken besonders aktiv. Offene Fenster und Türen ohne Schutz werden dann schnell zur Einladung. Maßgefertigte Insektenschutzgitter von Fliegengitter Michel halten Mücken zuverlässig draußen – ohne auf frische Luft verzichten zu müssen. Ob Fenster, Terrassentür oder Dachfenster: Wir fertigen und montieren passgenau für jedes Zuhause im Saarland und in der Pfalz.
Kleiner Tipp: Mücken im Garten reduzieren
Wer Mücken im Garten reduzieren möchte, sollte stehendes Wasser konsequent beseitigen – Gießkannen leeren, Regentonnen abdecken, Unterteller von Blumentöpfen regelmäßig leeren. Lavendel, Zitronenmelisse und Basilikum auf der Terrasse wirken zudem als natürliche Abwehrmittel.

Der Sommer kommt


