Wespen im Sommer: Was Sie wirklich über die kleinen Untermieter wissen sollten

Im August erreichen Hornissenvölker ihre größte Stärke

Kaum ein Insekt wird so gefürchtet wie die Hornisse – dabei ist sie eigentlich ein friedlicher und äußerst nützlicher Nachbar. Zeit, mit ein paar Mythen aufzuräumen.

Ein Volk auf dem Höhepunkt

Im August sind Hornissenvölker auf ihrem Höhepunkt: Ein Nest kann dann mehrere Hundert Tiere umfassen. Mit dem Ende des Sommers beginnt bereits die letzte Phase des Volkslebens – ab Herbst sterben die meisten Tiere, nur die jungen Königinnen überwintern.

Der Stich-Mythos

Der wohl hartnäckigste Irrglaube: „Sieben Hornissenstiche töten ein Pferd, drei einen Menschen.“ Das ist wissenschaftlich widerlegt. Ein Hornissenstich ist nicht gefährlicher als ein Wespenstich – teils sogar weniger schmerzhaft, da das Gift anders zusammengesetzt ist. Nur bei bekannter Allergie ist besondere Vorsicht geboten.

Fleißige Insektenjäger

Ein Hornissenvolk vertilgt täglich bis zu 500 Gramm Insekten – darunter viele Fliegen, Mücken und andere Schädlinge. Damit leisten Hornissen einen wertvollen Beitrag zur natürlichen Schädlingsbekämpfung im Garten.

Zurückhaltend statt aggressiv

Anders als ihr Ruf vermuten lässt, sind Hornissen von Natur aus scheu und meiden den Menschen. Stiche passieren fast ausschließlich, wenn sich Tiere bedroht fühlen – etwa in Nestnähe. Hornissen stehen zudem unter besonderem Naturschutz: Nester dürfen nicht ohne Weiteres entfernt werden.

Richtiges Verhalten bei Begegnungen

Ruhe bewahren, nicht nach dem Tier schlagen und einen respektvollen Abstand zum Nest halten. Bei einem Nest in unmittelbarer Hausnähe hilft im Zweifel eine Fachberatung weiter statt eigenmächtiges Handeln.

Dauerhafter Schutz für Ihr Zuhause

Wer auch im Spätsommer Fenster und Türen bedenkenlos öffnen möchte, ist mit passgenauem Insektenschutz gut beraten. Individuell gefertigt, hält er zuverlässig fern, was draußen bleiben soll – ganz ohne Kompromisse bei der frischen Luft.